Sonntag, 17. Februar 2013
Der Lebensweg des hl. Ignatius von Loyola
Einleitung
Es war immer schon die Sehnsucht der Menschen, ein authentisches Leben zu führen. Diese
Sehnsucht ist um so stärker, je mehr sie sich fremden Kräften ausgeliefert fühlen: Mode,
Geschmack, Beurteilungen, Bedürfnissen. Immerfort begleitet sie die Sehnsucht nach einer
Antwort auf die Fragen: Woher komme ich, wo stehe ich, was will ich für mein Leben?
Unsere Welt hält wie in einem Großkaufhaus viele lockende Erlebnisse, weltanschauliche
Angebote, Lebensversuche und -versuchungen bereit. So machen sich oft junge Menschen
auf, vieles auszuprobieren, um resigniert festzustellen: Ich habe vieles gesehen und nichts
gefunden. In diesem Lebensbild gehen wir den Weg eines Menschen nach, der im Vertrauen
auf Gott seine Berufung suchte.
Mit Zerstreuungen im Gebet umgehen
Wenn wir beten, steigen in den meisten von uns schnell störende Gedanken, Gefühle,
Erinnerungen, Phantasien auf und lenken uns ab. Unsere Aufmerksamkeit ist dann oft mehr
bei ihnen als beim Gebet. Solche Zerstreuungen können sehr angenehm sein oder auch
schmerzlich, ärgerlich, störend. Manche Ablenkungen beschäftigen uns nur kurze Zeit, andere
wieder beanspruchen vielleicht beinahe unsere gesamte Gebetszeit.
Anwendung der Sinne
Die „Anwendung der Sinne“ ist eine für Ignatius wichtige Gebetsweise. Er selbst beschreibt
sie folgendermaßen: „Mit der Sicht der Vorstellungskraft die Personen sehen, indem man über
ihre Umstände im einzelnen sinnt und betrachtet und irgendeinen Nutzen aus der Sicht zieht.
… Mit dem Gehör hören, was sie sprechen oder sprechen können … Mit dem Geruch und mit
dem Geschmack riechen und schmecken: die unendliche Sanftheit und Süße der Gottheit, der
Seele und ihrer Tugenden und von allem gemäß der jeweiligen Person, die man betrachtet. …
Mit dem Tastsinn berühren, etwa die Orte umfangen und küssen, auf die diese Personen treten
und sich niederlassen.“1
Was ist damit gemeint? Wie unterscheidet sich diese „Anwendung der Sinne“ von einer„normalen“ Kontemplation2? Und vor allem: Wie geht das?
Ignatianische Meditation
Meditation heute und damals
Das Wort „Meditation“ wird heute in zahlreichen Zusammenhängen verwendet wie etwa
Bibel- oder Bildmeditation, Yoga oder Zen. Inhaltlich wird mit ihm ein Berührt-Sein, eine
Sammlung aus der Zerstreuung, ein Leer-Werden, ein inneres Verstummen, ein Einstellen
allen Denkens ausgedrückt.
Ursprünglich bedeutete „meditari“ aber zunächst schlicht „sich üben“, und dies in einer
großen Bandbreite, in der Handhabung von Waffen bis hin zum Einüben eines Musikstücks.
Von der Alten Kirche bis zum Frühen Mittelalter war Meditation meist gleichbedeutend mit
dem „Wiederkäuen“ (ruminatio), der oftmaligen Wiederholung von Psalmversen oder
anderen biblischen Texten mit halblauter Stimme. Im Mittelalter wächst dann die Bedeutung
des Nachdenkens für die Meditation, wird die Meditation vornehmlich zu einer Aktivität des
Verstandes.1
Ignatianische Kontemplation
Wenn heute von Kontemplation gesprochen wird, wird oft Unterschiedliches damit gemeint:
die Palette der Bedeutungen reicht dabei von beschaulichem Nachdenken und geistigem
Sichversenken über ein Ende jeglichen Denkens, einem Einswerden mit der Unendlichkeit bis hin zur mystischen Gottesschau. Ursprünglich bedeutete Kontemplation1 „Schau,
Betrachtung“ (von lateinisch contemplari, betrachten), in Zusammenhang mit der
griechischen Philosophie dann die intuitive Schau der obersten Wahrheiten2.
die Palette der Bedeutungen reicht dabei von beschaulichem Nachdenken und geistigem
Sichversenken über ein Ende jeglichen Denkens, einem Einswerden mit der Unendlichkeit bis hin zur mystischen Gottesschau. Ursprünglich bedeutete Kontemplation1 „Schau,
Betrachtung“ (von lateinisch contemplari, betrachten), in Zusammenhang mit der
griechischen Philosophie dann die intuitive Schau der obersten Wahrheiten2.
Samstag, 18. August 2012
Donnerstag, 16. August 2012
Film-Fund
Statt all der Bücher, die ich am Anfang meiner Auszeit vorhatte zu lesen, hatte meine Nachbarin mich mit einigen guten Filmen eingedeckt (Nachdem ich die interessanten neuen Kinofilme durch hatte) (Das hört sich irgendwie nach voll vielen Filmen an, aber so viele waren es auch nicht...)
Dabei habe ich eine neue, erstaunliche Affinität zu Superheldenfilmen entdeckt. Früher fand ich vor allem den folgenden ziemlich bescheuert, weshalb ich damals, glaube ich, keine 5 Minuten des Films angeschaut hatte. Jetzt ist er mein Favorit geworden
Trailer hier
Und noch ein Film, für den ich mich früher nicht begeistern konnte und bei dem ich mich jetzt kringelig (incl. Bauchschmerzen) gelacht hatte.
Hier allerdings der 2. Teil, den ich noch nicht gesehen habe.
Dabei habe ich eine neue, erstaunliche Affinität zu Superheldenfilmen entdeckt. Früher fand ich vor allem den folgenden ziemlich bescheuert, weshalb ich damals, glaube ich, keine 5 Minuten des Films angeschaut hatte. Jetzt ist er mein Favorit geworden
Trailer hier
Und noch ein Film, für den ich mich früher nicht begeistern konnte und bei dem ich mich jetzt kringelig (incl. Bauchschmerzen) gelacht hatte.
Hier allerdings der 2. Teil, den ich noch nicht gesehen habe.
Wieder da...
...aber irgendwie doch nicht ganz.
Ich hatte ja vor der Blogpause von Veränderungen gesprochen, ohne genau zu wissen wie das aussehen soll, nun weiß ich es :)
Ich hatte ja vor der Blogpause von Veränderungen gesprochen, ohne genau zu wissen wie das aussehen soll, nun weiß ich es :)
Sonntag, 12. August 2012
Sonntag, 5. August 2012
Sonntag, 29. Juli 2012
Sonntag, 22. Juli 2012
Schönen Sonntag!
Damit es hier nicht ganz still wird, habe ich für die Sonntage eine Kleinigkeit vorbereitet :) Enjoy!
Freitag, 20. Juli 2012
Ende...
...der Regenzeit! Anfang der Gartenzeit :)
Hier ein paar Vorher-Nachher Photos:
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| Wildblumen, die früh Morgens und Abends geöffnet waren... |
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| ...aber sich tagsüber zusammenkrüselten und halbtot aussahen |
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| Bunte Kornblümchen... |
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| ...und was jetzt davon übrig aber dafür... |
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| die erste Lilie, seit heute am blühen :) |
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| Jasminbäumchen... |
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| ...und was davon übrig ist |
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| Die Gartenbewohner lassen sich auch wieder blicken... |
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| Felix, einer der Straßenkatzen, der von einer Anwohnerin gefüttert und verhätschelt wird |
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| Weg da! Mein Frauchen! |
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| Suchbild: Wo ist die Amsel? |
Donnerstag, 19. Juli 2012
Festgehalten
Alle Schrift, selbst die Heilige Schrift, die Bibel, sind nicht selbst die Wahrheit sondern immer nur Schrift über die Wahrheit. Gott kann man nicht lernen, man kann ihm nur begegnen.
Quelle
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