Mittwoch, 6. Juli 2011

Gottesnähe 2

1 [Für den Chormeister. Ein Psalm Davids.] Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.
2 Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. Von fern erkennst du meine Gedanken.
3 Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; du bist vertraut mit all meinen Wegen.
4 Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge - du, Herr, kennst es bereits.
5 Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich.1
6 Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, zu hoch, ich kann es nicht begreifen.
7 Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?
8 Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen.
9 Nehme ich die Flügel des Morgenrots und lasse mich nieder am äußersten Meer,
10 auch dort wird deine Hand mich ergreifen und deine Rechte mich fassen.
11 Würde ich sagen: «Finsternis soll mich bedecken, statt Licht soll Nacht mich umgeben»,
12 auch die Finsternis wäre für dich nicht finster, die Nacht würde leuchten wie der Tag, die Finsternis wäre wie Licht.
13 Denn du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
14 Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.
15 Als ich geformt wurde im Dunkeln, kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, waren meine Glieder dir nicht verborgen.
16 Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet; meine Tage waren schon gebildet, als noch keiner von ihnen da war.
17 Wie schwierig sind für mich, o Gott, deine Gedanken, wie gewaltig ist ihre Zahl!
18 Wollte ich sie zählen, es wären mehr als der Sand. Käme ich bis zum Ende, wäre ich noch immer bei dir.
19 Wolltest du, Gott, doch den Frevler töten! Ihr blutgierigen Menschen, lasst ab von mir!
20 Sie reden über dich voll Tücke und missbrauchen deinen Namen.
21 Soll ich die nicht hassen, Herr, die dich hassen, die nicht verabscheuen, die sich gegen dich erheben?
22 Ich hasse sie mit glühendem Hass; auch mir sind sie zu Feinden geworden.
23 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne mein Denken!
24 Sieh her, ob ich auf dem Weg bin, der dich kränkt, und leite mich auf dem altbewährten Weg!

Kalenderblatt

Erst danach

Wellen der Prüfungen
müssen kommen,
doch danach
folgt dir Stille,
das Erreichen des Zieles-
nachdem viele Gefahren
überstanden
und Ängste
ausgehalten wurden.
(Marianne Kawohl)

Dienstag, 5. Juli 2011

Der schönste Suchbegriff

aus den Bloggerstatistiken:



justitia ich liebe dich 
 
thx :)

Gottesnähe

1 [Für den Chormeister. Ein Weisheitslied der Korachiter.]
2 Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen?
4 Tränen waren mein Brot bei Tag und bei Nacht; denn man sagt zu mir den ganzen Tag: «Wo ist nun dein Gott?»
5 Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, mit Jubel und Dank in feiernder Menge.
6 Meine Seele, warum bist du betrübt und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.
7 Betrübt ist meine Seele in mir, darum denke ich an dich im Jordanland, am Hermon, am Mizar-Berg.
8 Flut ruft der Flut zu beim Tosen deiner Wasser, all deine Wellen und Wogen gehen über mich hin.
9 Bei Tag schenke der Herr seine Huld; ich singe ihm nachts und flehe zum Gott meines Lebens.
10 Ich sage zu Gott, meinem Fels: «Warum hast du mich vergessen? Warum muss ich trauernd umhergehen, von meinem Feind bedrängt?»
11 Wie ein Stechen in meinen Gliedern ist für mich der Hohn der Bedränger; denn sie rufen mir ständig zu: «Wo ist nun dein Gott?»
12 Meine Seele, warum bist du betrübt und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, meinem Gott und Retter, auf den ich schaue. 
1 Verschaff mir Recht, o Gott, und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk! Rette mich vor bösen und tückischen Menschen!
2 Denn du bist mein starker Gott. Warum hast du mich verstoßen? Warum muss ich trauernd umhergehen, von meinem Feind bedrängt?
3 Sende dein Licht und deine Wahrheit, damit sie mich leiten; sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung.
4 So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude. Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott.
5 Meine Seele, warum bist du betrübt und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.

Halleluja

Montag, 4. Juli 2011

Gottesgerechtigkeit 3

1 [Von David.] Verschaff mir Recht, o Herr; denn ich habe ohne Schuld gelebt. Dem Herrn habe ich vertraut, ohne zu wanken.
2 Erprobe mich, Herr, und durchforsche mich, prüfe mich auf Herz und Nieren!
3 Denn mir stand deine Huld vor Augen, ich ging meinen Weg in Treue zu dir.
4 Ich saß nicht bei falschen Menschen, mit Heuchlern hatte ich keinen Umgang.
5 Verhasst ist mir die Schar derer, die Unrecht tun; ich sitze nicht bei den Frevlern.
6 Ich wasche meine Hände in Unschuld; ich umschreite, Herr, deinen Altar,
7 um laut dein Lob zu verkünden und all deine Wunder zu erzählen.
8 Herr, ich liebe den Ort, wo dein Tempel steht, die Stätte, wo deine Herrlichkeit wohnt.
9 Raff mich nicht hinweg mit den Sündern, nimm mir nicht das Leben zusammen mit dem der Mörder!
10 An ihren Händen klebt Schandtat, ihre Rechte ist voll von Bestechung.
11 Ich aber gehe meinen Weg ohne Schuld. Erlöse mich und sei mir gnädig!
12 Mein Fuß steht auf festem Grund. Den Herrn will ich preisen in der Gemeinde.

Sonntag, 3. Juli 2011

Wallfahrt nach Soest u. Werl

Hier nun die 2. Fotoreihe:

Soest hat eine sehr interessante Geschichte und  von 10 der im Mittelalter gebauten Kirchen sind noch 7 erhalten. Charakteristisch für Soest ist der grüne Sandstein und das Glockengeläut des Soester Patrokli Doms



Kreuzgang



Das westfälische Abendmahl in der von Protestanten besetzten St. Maria zur Wiese , in der man nicht fotografieren darf...


Werl

1.Mein Favorit...Probstei St. Walburga








Reliquie v. Papst Pius X  :-)

Mittelalterlicher Richterstuhl

Tabernakel
Nun die neue Wallfahrtsbasilika, die ursprüngliche war leider geschlossen, daher keine Fotos :(

Wallfahrtsbasilika Mariä Heimsuchung


Vorbildlich, Franziskaner eben :-P


Gnadenbild

Leider konnte ich die Bilder nicht nachträglich bearbeiten, daher nur eine kleine Auswahl, mehr, zum selberdrehen :), gibt's hier
1. ist aus Kevelaer, 2. aus Werl und Soest

Snippets

denn die Bußzeit hat ein Ende für die Gerechten; die Tage der Buße sind erfüllt für alle Heiligen; für die Heiden aber gibt es eine Buße bis zum Jüngsten Tage. 


dagegen theile es religiösen und gläubigen Menschen mit, die da mit der Furcht Gottes heilig und gerecht leben wollen. Denn nicht umsonst ermahnt der selige Apostel den Timotheus, indem er sagt: [S. 15] „O Timotheus, das Hinterlegte bewahre! Weise zurück die heillosen Wort-Neuerungen und Gegensätze der fälschlich sogenannten Erkenntniß.“  

Niemand täusche euch in irgend welcher Weise; weil, wenn nicht gekommen ist der Abfall vorher und sich geoffenbart hat der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, der Widersacher und der sich erhebt über Alles, was Gott genannt wird oder Anbetungsgegenstand ist, so daß er in den Tempel Gottes sich setzt, sich erzeigend, daß er Gott sei.

Taizé

Lichterfeier vom 2.7.2011

Samstag, 2. Juli 2011

Unterscheidung der Geister

(Die „Geister“ in der Bibel

Auch die Heilige Schrift kennt das Wirken des Geistes Gottes und des Ungeistes. Paulus zählt
als Auswirkungen des Heiligen Geistes auf: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit,
Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Dagegen führt der Ungeist zu Unzucht,
Unsittlichkeit, ausschweifendem Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit,
Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und
Essgelagen (Gal 5,19-23). Johannes fordert seine Briefadressaten auf: „Traut nicht jedem
Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind.“ (1 Joh 4,1) Anscheinend ist nicht soleicht zu erkennen, wohin wir getrieben werden, wohin ein „Geist“ wirklich führt. Wes Geistes Kind bin ich?

Grundlage: die zwei Wege – denn einen dritten gibt es nicht

Von den Anfängen der Mythen und Märchen bis hin zu den „Krieg der Sterne“-Filmen
scheint es ein Gespür im Menschen dafür zu geben, dass es bei aller Vielfalt der
Möglichkeiten letztlich und eigentlich nur zwei Wege gibt: den zum Guten und den zum
Bösen. So beginnt das Buch der Psalmen mit dem „Weg der Gerechten“ und dem „Weg der
Frevler“ (Ps 1). Der Mensch mag bei seiner Entscheidung für den einen oder anderen Weg in
seiner Einsicht und seiner Freiheit eingeschränkt sein – er muss sich dennoch entscheiden.
Auch für Ignatius gibt es letztlich nur diese beiden Möglichkeiten: entweder richtet sich ein
Mensch in seinem Leben grundsätzlich auf Gott hin aus oder er wendet sich von Gott ab.
Diese Grundoption, wie bewusst oder unbewusst auch immer sie sein mag, lässt die „Geister“
entsprechend handeln.)

Das Vokabular des hl. Ignatius: „Trost“ und „Misstrost“

Durch die Grundentscheidung des Menschen ist das Herz, der innere Kern des Menschen,
ähnlich einem Instrument, entsprechend „gestimmt“. Geht eine Anregung von außen oder
innen, ein Impuls, eine Tat usw. in die gleiche Richtung wie die Grundentscheidung, wird das
als Gleichklang empfunden, als Freude, als Ermunterung, als Identitätsgefühl, als „Trost“.
Widerspricht etwas der Grundoption, wird dies als Missklang empfunden, als Trauer, als
Unruhe, als Frustration, als „Misstrost“.

Wenn nun unser Leben auf Gott ausgerichtet ist, dann bringt uns ein „guter“ Geist Friede,
Freude und Ruhe, ein „böser“ Geist aber Beunruhigung, Niedergeschlagenheit und inneren
Aufruhr (er bürstet gegen den Strich). Wenn unser Leben Bösem zugewendet ist, erfreuen und
„trösten“ uns negative, böse und destruktive Gefühle, Taten und Entscheidungen, während
positive, gute und konstruktive Elemente in uns und von außerhalb mit Gewissensbissen
beunruhigen.

Was mache ich damit? – Hinweise des Ignatius

Auf der Basis dieser grundlegenden Einsicht in die Wirkweise der Geister, und wie sie mit
Hilfe von Trost und Misstrost unterschieden werden können, hat Ignatius eine Reihe von
praktischen Tipps und Hinweisen entwickelt:

- Achte auf die Richtung! Trost und Misstrost sind komplexer, als es zunächst aussieht. Die
Grundfrage lautet: Führt mich etwas zu mehr Glauben, Hoffnung und Liebe? Wenn ja,
dann darf ich mich diesem Strom anvertrauen. Werde ich ängstlicher, verzweifelter oder
härter, dann ist Skepsis angesagt.

- In Zeiten des Misstrostes triff keine neue Entscheidung, und ändere frühere, in einer guten
Zeit (Trost) getroffene, nicht. Es geht darum, mich nicht gleich verunsichern zu lassen.
Was ich tun kann: gegensteuern, dagegen halten, aber nicht mit der Brechstange, sondern
mit liebevoller Beharrlichkeit. Wenn ich mich am liebsten ständig zurückziehen würde,
könnte ich versuchen, bewusst auf Menschen zuzugehen. Wenn ich am liebsten das Gebet
bleiben lassen möchte, mich dazu aufraffen. Wenn es mir halbwegs gelingt, die
Ausrichtung meines Herzens auf Gott zu halten, auch wenn ich nichts von Gottes Nähe
„spüre“ und so vieles andere dazwischen tritt, dann wird Gott mich auch durch meine
innere Leere führen.

- In Zeiten des Trostes danke ehrlich, und bitte um Kraft für Zeiten des Misstrostes! Eine
Gefahr besteht darin, dass ich alles Gelingen mir allein zuschreibe, hochmütig werde (und
Hochmut kommt bekantlich vor dem Fall). Anders ist es, wenn ich dafür danke, was ich
durch Gottes Hilfe und Kraft alles erreicht habe: dann bleibe ich auf Gott ausgerichtet.
Diese Erfahrung des Trostes enthüllt eine tiefere Wahrheit: dass Gottes Güte und Treue
uns immer umfasst und wir daraus leben. Lass diese Wahrheit zum Hoffnungsanker für
dich werden, vor allem für schwierigere Zeiten.

- Es ist charakteristisch für Gott, echte innere Zufriedenheit und geistliche Freude zu
geben, Niedergeschlagenheit und Beunruhigung zu bannen. Es ist charakteristisch für den
destruktiven Geist, uns dazu zu führen, dieser Zufriedenheit und dieser Freude durch
falsche und subtile Argumente zu misstrauen. Achte also auf den „Nachgeschmack“ und
vertraue dieser Botschaft.

- Auch in eine Sache, die einen guten Beginn hat, kann sich mit der Zeit Schlechtes
einschleichen. Wir merken dies daran, dass Unruhe, Frustration, Misstrost immer mehr
zunehmen.

- Sei ehrlich zu dir! Ich muss nicht sehenden Auges in Situationen und Bereiche gehen, wo
ich weiß, dass ich schwach bin. Meine Selbsterkenntnis kann ich nüchtern für das Gute
nutzen.

- Vertraue dich einem klugen Menschen an! Schon durch das Erzählen merke ich, wo ich
vielleicht meiner blühenden Phantasie erlegen bin und wie der innere Druck nachlässt.
Oder mein Gegenüber kann mich auf blinde Flecken aufmerksam machen. Gott begegnet
mir auch in meinem Nächsten und gibt mir Hinweise. Natürlich muss es jemand sein, dem
ich ganz vertrauen kann (meine beste Freundin, ein geistlicher Begleiter...).

Zwei ergänzende Hinweise

Wenn von Trost und Misstrost gesprochen wird, dann wird das manchmal als Beschreibung
der momentanen Gefühlslage und Befindlichkeit verstanden. Bin ich jetzt froh? Bin ich jetzt
von Freude erfüllt? Bin ich jetzt in Frieden mit mir selbst? Oder aber: Bin ich jetzt von Unlust
erfüllt? Bin ich jetzt traurig oder frustriert? Das ist aber nicht gemeint. Sondern es geht um
den Nachgeschmack, darum, wie mich bestimmte Taten oder Vorhaben bzw. Vorstellungen
zurücklassen.

Zugefügtes Unrecht, Verletzungen, Leid usw. belasten, behindern die Entfaltung von Leben,
zerstören es manchmal sogar. Misstrost im ignatianischen Sinn ist damit aber nicht identisch.
Trost und Misstrost kommen ins Spiel bei der Frage, wie ich mit einer solchen Situation
umgehe: es kann sich beispielsweise zeigen, dass sich Trost einstellt, wenn ich gegen das
Unrecht angehe. In einer anderen Situation kann sich Trost einstellen, wenn ich verzeihe. In
einer dritten Situation kann sich Misstrost einstellen, wenn ich immer nachgebe. In einer
vierten, wenn ich meine Ablehnung (meinen Hass?) pflege. Trost und Misstrost sind in
belastenden (bösen) Situationen eine Hilfe, um zu erkennen, WIE ich – mir und Gott
entsprechend – mit dieser Situation umgehe. Das gilt natürlich auch für gute, positive
Situationen – und die Beispiele wollen zeigen, dass sich mithilfe dieses Instruments eine
individuelle Antwort ergibt (passend für die Person, um die es geht, und für die Umstände).
© Österreichische Provinz der Gesellschaft Jesu

Snippets

Vorweg ein Spruch den ich gestern in den Gemeindebriefvorlagen gefunden hatte:
Herr, ich weiss nicht, ob ich dich wirklich liebe, oder nur aus Angst dich zu verlieren...(Verfasser unbekannt)

Aus der Abendmesse nun 1.Johannes 4,16 ff

 Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. 

17 Darin ist unter uns die Liebe vollendet, dass wir am Tag des Gerichts Zuversicht haben. Denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt.

18 Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe(,) und wer sich fürchtet, dessen Liebe ist nicht vollendet. 
19 Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 

Freitag, 1. Juli 2011

Gottesgerechtigkeit 2

1 [Ein Psalm Davids.] Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und seine Bewohner.
2 Denn er hat ihn auf Meere gegründet, ihn über Strömen befestigt.
3 Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn, wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
4 Der reine Hände hat und ein lauteres Herz, der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.
5 Er wird Segen empfangen vom Herrn und Heil von Gott, seinem Helfer.
6 Das sind die Menschen, die nach ihm fragen, die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs. [Sela]
7 Ihr Tore, hebt euch nach oben, hebt euch, ihr uralten Pforten; denn es kommt der König der Herrlichkeit.
8 Wer ist der König der Herrlichkeit? Der Herr, stark und gewaltig, der Herr, mächtig im Kampf.
9 Ihr Tore, hebt euch nach oben, hebt euch, ihr uralten Pforten; denn es kommt der König der Herrlichkeit.
10 Wer ist der König der Herrlichkeit? Der Herr der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit. [Sela]

Donnerstag, 30. Juni 2011

Gottesgerechtigkeit

1 [Für den Chormeister. Von David, dem Knecht des Herrn.]
2 Der Frevler spricht: «Ich bin entschlossen zum Bösen.» In seinen Augen gibt es kein Erschrecken vor Gott.
3 Er gefällt sich darin, sich schuldig zu machen und zu hassen.
4 Die Worte seines Mundes sind Trug und Unheil; er hat es aufgegeben, weise und gut zu handeln.
5 Unheil plant er auf seinem Lager, er betritt schlimme Wege und scheut nicht das Böse.
6 Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, deine Treue, so weit die Wolken ziehn.
7 Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes, deine Urteile sind tief wie das Meer. Herr, du hilfst Menschen und Tieren.
8 Gott, wie köstlich ist deine Huld! Die Menschen bergen sich im Schatten deiner Flügel,
9 sie laben sich am Reichtum deines Hauses; du tränkst sie mit dem Strom deiner Wonnen.
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht schauen wir das Licht.
11 Erhalte denen, die dich kennen, deine Huld und deine Gerechtigkeit den Menschen mit redlichem Herzen!
12 Lass mich nicht kommen unter den Fuß der Stolzen; die Hand der Frevler soll mich nicht vertreiben.
13 Dann brechen die Bösen zusammen, sie werden niedergestoßen und können nie wieder aufstehn.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Mass-Snippets

2.Timotheus 4,3
Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln;
4 und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden.
5 Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle treu deinen Dienst!

Herzlichen Glückwunsch

Dienstag, 28. Juni 2011

Gottessehnsucht 3

1 [Ein Psalm Davids, als er in der Wüste Juda war.]
2 Gott, du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir. Nach dir schmachtet mein Leib wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.
3 Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.
4 Denn deine Huld ist besser als das Leben; darum preisen dich meine Lippen.
5 Ich will dich rühmen mein Leben lang, in deinem Namen die Hände erheben.
6 Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele, mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.
7 Ich denke an dich auf nächtlichem Lager und sinne über dich nach, wenn ich wache.
8 Ja, du wurdest meine Hilfe; jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel.
9 Meine Seele hängt an dir, deine rechte Hand hält mich fest.
10 Viele trachten mir ohne Grund nach dem Leben, aber sie müssen hinabfahren in die Tiefen der Erde.
11 Man gibt sie der Gewalt des Schwertes preis, sie werden eine Beute der Schakale.
12 Der König aber freue sich an Gott. Wer bei ihm schwört, darf sich rühmen. Doch allen Lügnern wird der Mund verschlossen.

Samstag, 25. Juni 2011

Kevelaer 2

(Aus 'Relilex')
Kevelaer ist eine Stadt (ca. 35000 Einwohner) im Kreis Kleve nahe der niederländischen Grenze und ein bekannter Wallfahrtsort mit jährlich einer Million Besuchern, die zu einem Marienbild unterwegs sind.



Das Gnadenbild von Kevelaer
Die Geschichte besagt, dass im Mittelalter ein Kaufmann namens Hendrick Busmann ein Marienbild kaufte. An einem Wegkreuz erschien ihm dann aber Maria und forderte ihn auf, ein Heiligenhaus für das Bild zu bauen. Dieses Gebäude ist heute die Gnadenkapelle.

Das Gnadenbild zeigt Maria mit weit geöffnetem Mantel, auf dem linken Arm das Jesuskind mit Krone und Weltkugel, in ihrer Rechten das Zepter, auf dem Haupt eine Sternenkrone. Im Hintergrund ist links die Stadt Luxemburg und rechts die, während der französischen Revolution zerstörte, Luxemburger Gnadenkapelle vor den Mauern der Stadt zu sehen. Die Trösterin der Betrübten wird besonders während der Muttergottesoktave in Luxemburg verehrt.

Zum Start, der Kreuzweg, begleitet vom Bläserorchester























Schnuckes Städtchen und Devotionalienläden in jedem 2. oder 3. Haus...























Die Kerzenkapelle








Die Wallfahrtsbasilika St. Marien





















Gnadenkapelle und Gnadenbild






Gottessehnsucht 2

1 [Für den Chormeister. Nach dem Kelterlied. Ein Psalm der Korachiter.]
2 Wie liebenswert ist deine Wohnung, Herr der Heerscharen!
3 Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht nach dem Tempel des Herrn. Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu, ihm, dem lebendigen Gott.
4 Auch der Sperling findet ein Haus und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen - deine Altäre, Herr der Heerscharen, mein Gott und mein König.
5 Wohl denen, die wohnen in deinem Haus, die dich allezeit loben. [Sela]
6 Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir, wenn sie sich zur Wallfahrt rüsten.
7 Ziehen sie durch das trostlose Tal, wird es für sie zum Quellgrund und Frühregen hüllt es in Segen.
8 Sie schreiten dahin mit wachsender Kraft; dann schauen sie Gott auf dem Zion.
9 Herr der Heerscharen, höre mein Beten, vernimm es, Gott Jakobs! [Sela]
10 Gott, sieh her auf unsern Schild, schau auf das Antlitz deines Gesalbten!
11 Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums ist besser als tausend andere. Lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes als wohnen in den Zelten der Frevler.
12 Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild. Er schenkt Gnade und Herrlichkeit; der Herr versagt denen, die rechtschaffen sind, keine Gabe.
13 Herr der Heerscharen, wohl dem, der dir vertraut!

Donnerstag, 23. Juni 2011

Mittwoch, 22. Juni 2011

Gottessehnsucht

1 [Von David.] Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?
2 Dringen Frevler auf mich ein, um mich zu verschlingen, meine Bedränger und Feinde, sie müssen straucheln und fallen.
3 Mag ein Heer mich belagern: Mein Herz wird nicht verzagen. Mag Krieg gegen mich toben: Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.
4 Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich: Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens, die Freundlichkeit des Herrn zu schauen und nachzusinnen in seinem Tempel.
5 Denn er birgt mich in seinem Haus am Tag des Unheils; er beschirmt mich im Schutz seines Zeltes, er hebt mich auf einen Felsen empor.
6 Nun kann ich mein Haupt erheben über die Feinde, die mich umringen. Ich will Opfer darbringen in seinem Zelt, Opfer mit Jubel; dem Herrn will ich singen und spielen.
7 Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen; sei mir gnädig und erhöre mich!
8 Mein Herz denkt an dein Wort: «Sucht mein Angesicht!» Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.
9 Verbirg nicht dein Gesicht vor mir; weise deinen Knecht im Zorn nicht ab! Du wurdest meine Hilfe. Verstoß mich nicht, verlass mich nicht, du Gott meines Heiles!
10 Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen, der Herr nimmt mich auf.
11 Zeige mir, Herr, deinen Weg, leite mich auf ebener Bahn trotz meiner Feinde!
12 Gib mich nicht meinen gierigen Gegnern preis; denn falsche Zeugen stehen gegen mich auf und wüten.
13 Ich aber bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
14 Hoffe auf den Herrn und sei stark! Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn!

Samstag, 18. Juni 2011

Blogpause

bis vorraussichtlich Mittwoch, wegen:

1. Wallfahrt nach Kevelaer, morgen
2. langer Arbeitstag Montag und Vorbereitungen für
3. Wallfahrt nach Werl und Soest am Dienstag :)
Fotos gibt's dann auch...

Donnerstag, 16. Juni 2011

Gotteslob 2

1 [Ein Psalm. Ein Lied für den Sabbattag.]
2 Wie schön ist es, dem Herrn zu danken, deinem Namen, du Höchster, zu singen,
3 am Morgen deine Huld zu verkünden und in den Nächten deine Treue
4 zur zehnsaitigen Laute, zur Harfe, zum Klang der Zither.
5 Denn du hast mich durch deine Taten froh gemacht; Herr, ich will jubeln über die Werke deiner Hände.
6 Wie groß sind deine Werke, o Herr, wie tief deine Gedanken!
7 Ein Mensch ohne Einsicht erkennt das nicht, ein Tor kann es nicht verstehen.
8 Wenn auch die Frevler gedeihen und alle, die Unrecht tun, wachsen, so nur, damit du sie für immer vernichtest.
9 Herr, du bist der Höchste, du bleibst auf ewig.
10 Doch deine Feinde, Herr, wahrhaftig, deine Feinde vergehen; auseinander getrieben werden alle, die Unrecht tun.
11 Du machtest mich stark wie einen Stier, du salbtest mich mit frischem Öl.
12 Mein Auge blickt herab auf meine Verfolger, auf alle, die sich gegen mich erheben; mein Ohr hört vom Geschick der Bösen.
13 Der Gerechte gedeiht wie die Palme, er wächst wie die Zedern des Libanon.
14 Gepflanzt im Haus des Herrn, gedeihen sie in den Vorhöfen unseres Gottes.
15 Sie tragen Frucht noch im Alter und bleiben voll Saft und Frische;
16 sie verkünden: Gerecht ist der Herr; mein Fels ist er, an ihm ist kein Unrecht.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Partytime!!!

...mit einem halben Brötchen  :)

Pong

an Braut des Lammes ;)
Sonntag war ich zu einer deutsch afrikanischen Taufe eingeladen und hab zum ersten Mal den Lauda Sion hymnus mit afrikanischem Beat gehört...hat auch was :)

Cantate Domino

Dienstag, 14. Juni 2011

O Quam Suavis

O quam suavis est,
Domine, spiritus tuus!
qui ut dulcedinem tuam
in den filios demonstrares,
pane Suavissimo de Caelo praestito,
esurientes reples bonis,
fastidiosos divites dimittens inanes.
Amen.

Samstag, 11. Juni 2011

Mantilla Mania



*OMG* Soviele schöne Mantillas o.ä. in Billigläden :)

Und damit es keine Mißverständnisse mehr gibt (Nein, ich bin NICHT in Trauer) nun in Grautönen:

Grau mit Rosa

Grau mit Rosen


Weiss mit Glitzer...



...leider nicht für mich, sondern für die Tochter meiner Freundin, nachträglich zur Erstkommunion.

Ave Maria

Freitag, 10. Juni 2011

Gotteslob

1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen,
2 der sagt zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.»
3 Er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus allem Verderben.
4 Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist dir seine Treue.
5 Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt,
6 nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag.
7 Fallen auch tausend zu deiner Seite, dir zur Rechten zehnmal tausend, so wird es doch dich nicht treffen.
8 Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen, wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird.
9 Denn der Herr ist deine Zuflucht, du hast dir den Höchsten als Schutz erwählt.
10 Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht deinem Zelt.
11 Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.
12 Sie tragen dich auf ihren Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;
13 du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen und Drachen.
14 «Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
15 Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.
16 Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.»

Stoßgebet

Christliche Tages- und Lebensordnung letzter Teil

7. Geh oft und würdig zu den h e i l i g e n  S a k r a m e n t e n der
Buße und des Altares! Hast du das Unglück gehabt, eine schwere
Sünde zu begehen, so erwecke vollkommende Reue und geh bald
zur heiligen Beichte!
8. Laß es dir eine Herzensangelegenheit sein, die S o n n- und
F e i e r t a g e heilig zu halten!Fehle nie durch deine Schuld bei der
heiligen Messe! Benutze diese Tage eifrig zu Werken
der Frömmigkeit und der Nächstenliebe!
9. Unterlass es nie, andächtig dein A b e n d g e b e t
(mit Gewissensforschung und guter Reue) zu verrichten, b e v o r du
dich zur Ruhe legst! Bei der Gewissenserforschung denke noch
eigens an deinen H a u p t f e h l e r! Bist du besonders müde,
so bete etwas kürzer, aber andächtig!
Kleide dich ehrbar aus; besprenge dich mit Weihwasser und
suche mit Gebet oder anderen frommen Gedanken einzuschlafen!

Lerne beten und entsagen,*lerne kämpfen und ertragen,
*lern vergessen und vergeben,* dann führst du ein christlich Leben!


"Alle Tage deines Lebens habe Gott 
in deinem Herzen und hüte dich, 
je in eine Sünde einzuwilligen!"(Tob.4,6) 




Mittwoch, 8. Juni 2011

Christliche Tages- und Lebensordnung Teil 2

3. Setze dich nie z u  T i s c h e, ohne vorher zu Gott zu beten! Von ihm kommt jede gute Gabe.
Vergiss nach dem Essen die Danksagung nicht! Bei der Mahlzeit selbst sei mäßig und bescheiden!
4. Der Christ darf sich auch die nötige E r h o l u n g gönnen. Sie soll dir neue Kraft und
Lust zur Arbeit geben. Halte auch bei dr Erholung Maß! Hüte dich vor Erholungen,
bei denen Gott beleidigt wird durch versäumte Pflichten oder anderes Böse!
Meide gefährliche Vergnügungen!
5. Im U m g a n g mit anderen sei freundlich und zuvorkommend!
Hüte dich namentlich vor lieblosen und ungeziemenden Reden! Eine böse Zunge tötet die Seele.
Sei vorsichtig: "Trau, schau, wem!"
6. L e i d e n und W i d e r w ä r t ig k e i t e n ertrage geduldig!
"Wen der Herr lieb hat, den züchtigt er" (Hebr. 10,6.) Denke an die Leiden deines unschuldigen
Heilandes, die er für deine Sünden erduldet hat. Bleib gottergeben! Dann sind deine Mühseligkeiten
eine Quelle des reichen Segens und du verdienst dadurch eine unaussprechliche Glorie im Himmel.

Dienstag, 7. Juni 2011

Geheimnis der Schöpfung 2

1 Halleluja! Lobt den Herrn vom Himmel her, lobt ihn in den Höhen:
2 Lobt ihn, all seine Engel, lobt ihn, all seine Scharen;
3 lobt ihn, Sonne und Mond, lobt ihn, all ihr leuchtenden Sterne;
4 lobt ihn, alle Himmel und ihr Wasser über dem Himmel!
5 Loben sollen sie den Namen des Herrn; denn er gebot, und sie waren erschaffen.
6 Er stellte sie hin für immer und ewig, er gab ihnen ein Gesetz, das sie nicht übertreten.
7 Lobt den Herrn, ihr auf der Erde, ihr Seeungeheuer und all ihr Tiefen,
8 Feuer und Hagel, Schnee und Nebel, du Sturmwind, der sein Wort vollzieht,
9 ihr Berge und all ihr Hügel, ihr Fruchtbäume und alle Zedern,
10 ihr wilden Tiere und alles Vieh, Kriechtiere und gefiederte Vögel,
11 ihr Könige der Erde und alle Völker, ihr Fürsten und alle Richter auf Erden,
12 ihr jungen Männer und auch ihr Mädchen, ihr Alten mit den Jungen!
13 Loben sollen sie den Namen des Herrn; denn sein Name allein ist erhaben, seine Hoheit strahlt über Erde und Himmel.
14 Seinem Volk verleiht er Macht, das ist ein Ruhm für all seine Frommen, für Israels Kinder, das Volk, das ihm nahen darf. Halleluja!

Christliche Tages- und Lebensordnung Teil 1

Aus Omis Gotteslob...

Willst du ein christliches Leben führen, so halte dich an folgende Tages- und Lebensordnung:

1. Morgens beim erwachen bezeichne dich sogleich mit dem Zeichen  des heiligen Kreuzes und opfere Gott den neuen Tag auf! Ist es Zeit zum Aufstehen, so erhebe dich rasch und kleide dich sittsam an.
Erinnere dich dabei an Gottes heilige Gegenwart! Hierauf verrichte andächtig und womöglich knieend dein
M o r g e n g e b e t! Versäume es nie! An Gottes Segen ist alles gelegen!
Erneuere dabei jedesmal den Vorsatz, deinen H a u p t f e h l e r zu bekämpfen!-Wohne auch an Werktagen der h e i l i g e n M e s s e bei, wenn es dir möglich ist! Keine Zeit ist besser angewandt.

2.Erfülle mit Fleiß und Gewissenhaftigkeit deine S t a n d e s p f l i c h t e n!
Erneuere öfters die g u t e  M e i n u n g, besonders wenn die Arbeit hart und lästig wird; das gibt frische Kraft und vermehrt das Verdienst. Fliehe den Müßiggang; er ist aller Laster Anfang.
"Bete und arbeite!" das sei dein Wahlspruch!

Sonntag, 5. Juni 2011

Heftig...

Vorgestern, nach der Messe, ging ich mit meiner Freundin und ihrer Tochter ein stückweit mit nach Hause. Sie erzählte mir, dass die Kleine (7jährig) immer sagt Jesus wäre IHR Prinz. Darauf sagte ich: "Nee, der gehört mir..."

Apropos Messgesänge

letztens hatten wir in unserer Franziskaner-Kirche das Sanctus und Agnus dei in latein gesungen und, entgegen meiner früheren Befürchtungen, finde ich es nicht nur feierlicher, sondern ich dachte mir: man kennt den Text doch, man weiss was man da singt, selbst wenn man kein Latein kann...

Lange nicht gehört

 

In der Messe mag ich diese Lieder nicht, für Anbetungsabende und den Privatgebrauch sind sie aber ganz gut.

Das sind fast ausschliesslich Jugendlich

Taizé

Lichterfeier vom 04.06.2011